Eingabehilfen öffnen

higrund4a

Vita

Vielseitige Mezzosopranistin

Die Vielseitigkeit der in Hildesheim geborenen Mezzosopranistin Julia Oesch basieren auf ihrer internationalen Karriere als Opernsängerin, auf ihrer regen Konzerttätigkeit als Oratorien- und Liedsängerin und auf ihrer Lehrtätigkeit als Stimmbildnerin. 

Julia Oesch sang an vielen großen Opernhäusern in Deutschland und Europa: An der Staatsoper München, Düsseldorf, Hannover, Wiesbaden, Frankfurt, Karlsruhe, Stuttgart, in Italien (Venedig, Neapel, Cagliari, Verona, Triest, Rom, Catania, Palermo), in Strasbourg und Paris (Frankreich), an den spanischen Opernhäusern in Sevilla und Malaga, am Opernhaus Zürich (Schweiz), in Rotterdam und Amsterdam (Niederlande) am österreichischen Theater an der Wien und in Linz und in Lissabon (Portugal). Bei bekannten Musikfestivals wie dem Tanglewood Music Center in den USA, dem Ravinia Festival bei Chicago, den Tiroler Festspielen in Erl, den Wiener Festwochen und den Salzburger Festspielen oder dem Festival in Aix-en-Provence wurde sie als Opern- und Konzertsängerin eingeladen. Richtungsweisend waren die Dirigenten Christian Thielemann, Seiji Ozawa, Gustav Kuhn und Roberto Paternostro.

Künstlerische Schwerpunkte: Wagner und Kirchenmusik

Der Schwerpunkt ihrer Opernpartien liegt bei den Rollen ihres Faches von Richard Wagner -- z.B. aus dem Ring des Nibelungen: Erda (Rheingold & Siegfried), Floßhilde (Rheingold), Fricka (Rheingold & Walküre), Rossweisse, Schwertleite, Siegrune (Walküre), 1. Norne, Waltraute (Götterdämmerung); Kundry (Parsifal). Die Rolle der Mary (Fliegender Holländer) verkörperte sie in vielen bekannten Produktionen im In- und Ausland.

Darüber hinaus fühlt sich Julia Oesch auch der Kirchenmusik eng verbunden.

Ihr Repertoire umfasst zahlreiche Bachkantaten, Bachs Weihnachtsoratorium, die h-Moll Messe, die Johannes Passion und die Matthäus-Passion, Händels Messias, das Requiem und die große Credo-Messe von Mozart, Messen von Haydn, Beethoven und Bruckner, Mendelssohns Elias und das Requiem von Giuseppe Verdi.

Symphonisch aufgeführte Werke von Julia Oesch umfassen: Beethovens Chorfantasie, die 9. Symphonie, die Alt-Rhapsodie von Brahms, weiterhin die Altpartie II (Maria Aegyptiaca) der Symphonie Nr. 8, Das Lied von der Erde von Gustav Mahler und 6 Gesänge op.13 von Alexander von Zemlinsky.

 

Ausbildung und Werdegang

Ausgebildet wurde Julia Oesch zunächst im Fach Violine. Als Jungstudentin am Dr. Hoch's Konservatorium in Frankfurt/ Main erhielt sie auch Gesangsunterricht. 1992 ging sie an die Musikhochschule Detmold und studierte Gesang. Als Stipendiatin des Tanglewood Music Festivals kam sie 1994 in die USA. Ihren Studienabschluß legte sie bei Phyllis Curtin 1997 an der Boston University mit dem Master of Music Diplom ab.

Duo MezzoPiano 

In zahlreichen Meisterklassen wurde der Grundstein für Julia Oeschs Erfolge bei internationalen Liederabenden gelegt. Aktuell ist sie mit dem 2019 gegründeten Duo MezzoPiano unterwegs und gestaltet mit der Pianistin Lena Wüst halbszensiche Programme. Zusammen mit ihrem langjährigen Duo-Partner Jens Barnieck konzertierte sie im Duo Songways, in denen die amerikanische Liedliteratur einen Schwerpunkt bildete. Rundfunkaufnahmen, CD Einspielungen und Uraufführungen begleiten ihren Weg.

 

Unterricht: Gesang und Violine 

Julia Oeschs Lehrtätigkeit führte sie ans Nationaltheater Mannheim, wo sie mit Opernchorsänger*innen arbeitete, an die Musikhochschule Lübeck mit Meisterkursen, an die WDR Chorakademie Dortmund und zur Kantorei Darmstadt Arheilgen als Stimmbildnerin. Seit 2018 arbeitet sie als Stimmbildnerin an der Domsingschule in Limburg. Auch privat gibt sie Gesangsunterricht.

Als Violinistin war Julia Oesch 2015/16 auf großer Konzerttournée in China, mit dem Philharmonischen Filmorchester Berlin. Darüber hinaus spielt sie in verschiedenen Projektorchestern und unterrichtet Violine in ihrem eigenen Studio in Frankenthal. 

Diskographie - Musikaufnahmen

Eine Gesamtaufnahme des Rings von Wagner bei Arte Nova (Erda, Fricka, 1. Norne). Weitere CDs sind Verdis La Traviata (Annina) und Die ägyptische Helena (Elfe) von Strauss und Korngolds Die tote Stadt (Lucienne) als DVD. 2014 veröffentlichte die Sängerin eine CD mit den best ofs des Duo Songways und dem Titel Never too Late to Love! (Studio Tonmeister).

Vita (deutsch) PDF

Vita (english) PDF

Die deutsche Altistin sorgte für Furore. Sie verzauberte ihr Publikum, nahm es mit auf den Flügeln des Gesangs in höhere Gefilde. Hohe gestalterische Intensität und tonliche Expressivität zeichnen ihre Vorträge aus, bei denen sie alle Geheimnisse ihrer ergreifenden Ausdruckskunst öffnet.

Rheinpfalz